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Rot und Schwarz.   Stendhal
Kapitel 33.
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Der verhängnisvolle Dienstag war gekommen.

Als der Marquis um Mitternacht nach Hause kam, fand er auf seinem Schreibtisch einen Brief, auf dem geschrieben stand: »Persönlich und nur zu öffnen, wenn niemand zugegen ist!«

Der Brief begann wie folgt:

Mein lieber Vater

Zwischen uns sind alle Bande der Gesellschaft zerrissen. Es verbleiben nur die der Natur. Nächst meinem Gatten bist Du mir heute wie immerdar der Liebste auf Erden. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Ich denke an den Kummer, den ich Dir zufüge. Noch kennt niemand meine Schande. Du sollst Zeit zum Überlegen und zu den nötigen Maßregeln haben. Deshalb darf ich das Geständnis, das ich Dir schulde, nicht länger aufschieben. Wenn mir Deine Güte, die, wie ich weiß, zu mir immer grenzenlos gewesen ist, ein kleines Jahresgeld gewährt, so werde ich mich mit meinem Manne irgendwo, wo Du willst, etwa in der Schweiz, niederlassen. Sein Name ist derartig obskur, daß kein Mensch in einer einfachen Frau Sorel Deine Tochter vermuten wird. Damit habe ich Dir den Namen gebeichtet, den mir hinzuschreiben unsagbar schwer geworden ist.

Dein Zorn ist ohne Frage berechtigt. Julians wegen bangt mir davor. Ich werde nun keine Herzogin. Dies habe ich gewußt, seit ich ihn liebe. Ich bin es, die zuerst geliebt hat. Ich bin seine Verführerin. Von Dir habe ich meine allzu hochfliegende Seele geerbt. Es ist mir unmöglich, mich mit Alltäglichem abzugeben. Um Dir zu gefallen, habe ich mir Mühe gegeben, Herrn von Croisenois ins Auge zu fassen. Vergeblich. Du selbst hast mich gelehrt, Julians Wert zu erkennen. Als ich von Hyeres wieder heimkam, hast Du zu mir gesagt: Der junge Sorel ist der einzige Mensch, an dem ich Freude habe.

Der arme Junge ist über den Kummer, den Dir mein Brief bereitet, ebenso untröstlich wie ich. Daß Du als Vater zornig auf mich bist, kann ich nicht verhindern. Aber als Freund mußt Du voll Liebe zu mir sein.

Julian hat vor mir immer den Abstand gewahrt. Wenn er hin und wieder mit mir sprach, so geschah dies nur voll aufrichtiger Dankbarkeit gegen Dich. Er ist eine durch und durch vornehme Natur. Vor jedwedem, der über ihm steht, hält er auf die gehörige Form. Er hat ein feines natürliches Gefühl für soziale Unterschiede. Voll Scham gestehe ich Dir, meinem besten Freunde, was ich keinem andern Menschen nochmals bekennen werde: ich bin es gewesen, ich, die eines Tages im Garten seine Hand gedrückt hat.

Zürne ihm nicht lange! Was hätte es für Sinn? Mein Fehltritt ist nicht wieder gutzumachen. Wenn Du es forderst, so will ich es übernehmen, Dir die Versicherung seiner tiefsten Ehrfurcht zu übermitteln, zugleich mit der Beteuerung, daß es ihm unsagbar schmerzlich ist, Dir Kummer zu bereiten. Du wirst ihn nicht wiedersehen wollen. Aber seine Wege werden immerdar meine Wege sein. Das zu verlangen ist sein Recht und dies zu tun meine Pflicht, denn er ist der Vater meines Kindes.

Wenn Du die Güte hast, uns jährlich sechstausend Franken zum Lebensunterhalt auszusetzen, so werde ich dies dankbar annehmen. Andernfalls will sich Julian als Lehrer für Latein und Literatur in Besançon niederlassen. Wie tief unten er auch anfangen mag, so bin ich doch sicher, daß er sich emporarbeitet. Mit ihm fürchte ich mich nicht vor der Niedrigkeit. Sollte es eine Revolution geben, so wird er sicher eine der ersten Rollen spielen. Könntest Du ein Gleiches von irgendeinem der andern sagen, die sich um meine Hand beworben haben? Julian würde selbst unter der gegenwärtigen Regierung eine hohe Stellung erreichen, wenn er eine Million und die Fürsprache meines Vaters besäße.

Der Brief war absichtlich acht Seiten lang. Mathilde wußte genau, daß ihr Vater unter dem ersten Eindrucke ihres Briefes handelte.

Um die Zeit, da der Marquis den Brief lesen mußte, fragte sich Julian: »Was wird nun? Worin besteht: erstens meine Pflicht, zweitens mein Vorteil? Was ich dem Marquis verdanke, ist unberechenbar. Ohne ihn wäre ich immer noch ein subalterner Schelm, und doch nicht Schelm genug, um mich vor dem Hasse und der Verfolgung der andern zu bewahren. Durch den Marquis bin ich ein Mann der Welt geworden. Wenn ich fernerhin Schelmereien begehen muß, so geschieht dies nur hin und wieder und nicht in plumper Art. Das ist mehr wert, als wenn er mir eine Million geschenkt hätte. Ich verdanke ihm meinen Orden und die Manieren eines Diplomaten. Das wird mich mancher Verlegenheit entheben...«

Plötzlich wurde er von dem alten Kammerdiener des Marquis unterbrochen: »Der Herr Marquis wünscht Sie sofort zu sprechen, gleichgültig in welchem Anzuge.« Flüsternd setzte er hinzu: »Exzellenz ist maßlos in Wut. Nehmen Sie sich in acht!«

Es war in der Tat so. Vielleicht zum ersten Male in seinem ganzen Leben war dieser Grandseigneur gemein. Er überhäufte Julian mit allen möglichen Schimpfworten, die ihm gerade in den Sinn kamen.

Julian war erstaunt und beunruhigt, aber seine Dankbarkeit wankte nicht. Er mußte sich sagen: »Diesem armen Manne brechen mit einem Male hohe langgehegte Pläne zusammen. Ich schulde ihm Rede und Antwort. Wenn ich stumm bleibe, steigert sich nur sein Zorn.«

Ein klassisches Zitat fiel ihm ein.

Und so sagte er:

» Ich bin ein Mensch. Ich habe Euer Exzellenz untertänigst gedient. Ich bin generös bezahlt worden. Ich bin voll aufrichtiger Dankbarkeit. Aber ich bin zweiundzwanzig Jahre alt. Hier im Hause hat mich niemand verstanden, nur Euer Exzellenz und dieses holdselige Wesen...«

»Bestie!« brüllte der Marquis. »Holdselig, holdselig! An dem Tage, da Ihnen meine Tochter holdselig erschien, hatten Sie sich zum Teufel zu scheren!«

»Ich habe den Versuch gemacht. Es war damals, als ich bat, nach dem Languedoc gehen zu dürfen.«

Müde des Hin- und Herrasens und überwältigt von seinem Schmerze, sank der Marquis in einen Lehnstuhl. Julian hörte, wie er halblaut vor sich hinsagte: »Ein böser Mensch ist er nicht!«

»Nein! Gegen Eure Exzellenz bin ich es nicht!« rief Julian, indem er vor dem Marquis in die Knie sank. Aber alsbald schämte er sich seiner Rührung und sprang schnell wieder auf.

Der Marquis hatte sich in vage Gedanken verloren. Julians Kniefall brachte ihn wieder zu sich. Von neuem überschüttete er ihn mit den ärgsten Schmähungen, im Tone eines Droschkenkutschers. Gegen seine sonstige Art so zu schimpfen war ihm offenbar eine Erleichterung.

»So! Meine Tochter soll eine simple Frau Sorel werden und keine Herzogin?« Dieser Zwilligsgedanke, der ihm immer wieder klar zum Bewußtsein kam, verursachte immer neue Wutanfälle, die ihn jedweder Selbstbeherrschung beraubten. Julian fürchtete mißhandelt zu werden.

In den lichten Zwischenzuständen, in denen der Marquis anfing, sich in sein Unglück zu schicken, klangen seine Vorwürfe bereits ziemlich vernünftig.

»Sie hätten fliehen müssen, Herr Sorel!« sagte er. »Es war Ihre Pflicht, mein Haus zu verlassen... Sie sind der verworfenste Mensch...

Julian trat an den Schreibtisch und kritzelte auf eine Karte:

»Seit langem des Daseins überdrüssig, mache ich ihm ein Ende. Eure Exzellenz bitte ich ganz gehorsamst unter der Versicherung meiner unbegrenzbaren Dankbarkeit um gütige Nachsicht, wenn mein Tod einige Unannehmlichkeiten im Hause verursachen sollte.«

Dem Marquis das Geschriebene reichend, erklärte er:

»Wollen Eure Exzellenz die Güte haben, diese Karte zu lesen. Schießen Sie mich nieder oder lassen Sie dies durch Ihren Kammerdiener tun! Es ist ein Uhr nachts. Ich werde im Park an der Hintermauer auf und ab gehen...«

Damit schritt er nach der Tür.

»Scheren Sie sich zum Teufel!« rief ihm der Marquis nach.

»Ich verstehe«, dachte Julian bei sich. »Es würde ihm nicht unangenehm sein, wenn ich mir selber eine Kugel vor den Kopf schösse ... Nein! Er soll es tun! Ich biete ihm diese Genugtuung... Aber, Gott verdamm' mich, ich liebe das Leben! Ich bin es meinem Sohne schuldig!«

Jetzt erst trat ihm der Gedanke daran klar vor die Seele. Er dachte an nichts andres mehr, nachdem er in den ersten Augenblicken dem Gefühle der Gefahr Raum gegeben hatte. Dieses völlig neue Ziel stimmte ihn besonnen. »Ich bedarf eines guten Ratgebers, wenn ich mit diesem jähzornigen Manne fertig werden will. Er hat den Kopf verloren und ist zu allem fähig. Fouqué ist zu weit fort. Abgesehen davon ist es ihm unmöglich, ein Herz wie das des Marquis zu verstehen ... Graf Altamira? Bin ich aber seiner ewigen Verschwiegenheit sicher? Ich darf mich nicht noch tiefer ins Unglück reiten ... Ach, es bleibt mir niemand übrig als der trübselige Pfarrer Pirard ... Der Jansenismus hat seinen Gesichtskreis verengt ... Ein verschlagener Jesuit, der die Welt kennt, könnte mir hier besser helfen ... Pirard ist imstande, mich zu schlagen, wenn er nur den Namen meines Verbrechens hört...«

Der Geist Tartüffs kam Julian zu Hilfe. »Die Sache ist ganz einfach! Ich gehe zu ihm zur Beichte!«

Dies war das Endergebnis seines Hin- und Herüberlegens, nachdem er zwei Stunden lang im Garten auf und ab gegangen war. Daran, daß er erschossen werden könnte, dachte er nicht mehr. Todmüde suchte er sein Zimmer auf.

Am andern Tage war er in der Morgenfrühe bereits mehrere Wegstunden zu Pferd vor Paris. Als er vor dem gestrengen Jansenisten stand, bemerkte er erstaunt, daß dieser durch sein Geständnis nicht besonders überrascht war.

Eher bekümmert als erzürnt, meinte der Pfarrer: »Ich bin wohl selbst mit an der Sache schuld. Ich habe das so kommen sehen; aber aus Freundschaft für Sie Unglückskind habe ich es nicht über mich gebracht, den Vater zu warnen...«

»Was wird er tun?« fragte Julian lebhaft.

In diesem Augenblicke liebte er den Abbé. Eine heftige Auseinandersetzung wäre ihm schmerzlich gewesen.

»Ich sehe drei Möglichkeiten«, fuhr er fort. »Erstens: der Marquis kann mich aus der Welt schaffen lassen...«

Er erzählte von seinem Selbstmordbriefe, den er Herrn von La Mole zurückgelassen hatte.

»Zweitens: mich durch Graf Norbert zum Duell fordern ...«

»Würden Sie die Forderung annehmen?« unterbrach ihn Pirard, zornig aufstehend.

»Lassen Sie mich ausreden, Herr Pfarrer! Selbstverständlich werde ich niemals auf den Sohn meines Wohltäters schießen ... Und drittens: kann er mich entfernen. Wenn er mir sagt: ›Gehen Sie nach New York! ‹ so gehorche ich. Dann kann man den Zustand von Fräulein von La Mole geheimhalten. Niemals aber werde ich zugeben, daß man meinen Sohn beseitigt.«

»Zweifellos wird das zunächst die Absicht des skrupellosen Mannes sein.«

Währenddem befand sich Mathilde in Verzweiflung. Um sieben Uhr früh war sie bei ihrem Vater gewesen. Er hatte ihr Julians Zettel gezeigt. Sie war voller Bange, der Geliebte könne aus Edelmut Selbstmord begehen. »Und ohne meine Einwilligung!« Aus ihrem Schmerz sprach Zorn.

»Wenn er tot ist, werde ich auch sterben!« erklärte sie ihrem Vater. »Du wärest an seinem Tode schuld. Und hättest wohl gar deine Freude daran. Aber das schwöre ich dir bei seinen Manen: Ich werde Trauerkleider tragen und mich vor aller Welt als verwitwete Frau Sorel bekennen. Ich werde Todesanzeigen verschicken. Des kannst du sicher sein. Du sollst mich nicht kleinmütig noch feige sehen!«

Ihre Liebe grenzte an Wahnsinn. Herr von La Mole war sprachlos. Aber allmählich sah er die Dinge kaltblütiger an. Als sich Mathilde beim Frühstück nicht blicken ließ, fiel ihm ein Stein vom Herzen. Angenehm berührte ihn die Entdeckung, daß sie ihrer Mutter nichts von alledem gesagt hatte.

Als Julian von seinem Ritte heimkam, ließ ihn Mathilde zu sich rufen. Nahezu in Gegenwart ihrer Kammerjungfer fiel sie ihm um den Hals. Er war über diesen Freudensausbruch gar nicht sehr erbaut. Die lange Unterredung mit dem Abbé Pirard hatte ihn zum Diplomaten gemacht. Die kühle Berechnung der Möglichkeiten hatte seine Phantasie ertötet.

Tränen in den Augen, berichtete ihm Mathilde, daß sie seinen Selbstmordbrief gelesen hatte.

»Mein Vater könnte sich wieder anders besinnen«, sagte sie zu ihm. »Tu mir den Gefallen und reite sofort nach Villequier! Verlaß das Haus! Sei im Sattel, ehe man vom Tisch aufsteht!«

Als Julian seine starre kalte Miene nicht verlor, brach Mathilde in Tränen aus.

»Laß mich unsre Sache in die Hand nehmen!« rief sie leidenschaftlich und umarmte ihn. »Du weißt, daß ich mich nur im äußersten Notfalle von dir trenne. Schreibe mir unter dem Namen meiner Kammerjungfer, die Anschrift von fremder Hand! Ich werde dir Bände antworten. Lebe wohl! Fliehe!«

Dieses letzte Wort verletzte Julian, aber er fügte sich. »Mein Verhängnis!« sagte er bei sich. »Dieser Menschenschlag bringt es selbst in seinen guten Stunden zuwege, mich zu kränken.«

Mathilde blieb allen verständigen Vorschlägen ihres Vater gegenüber fest. Sie war entschlossen, sich mit keinem Abkommen zufrieden zu geben, das nicht darauf fußte, daß sie als Frau Sorel zusammen mit ihrem Manne leben könne, und zwar entweder als arme Leute in der Schweiz oder bei ihrem Vater in Paris. Den Vorschlag einer heimlichen Entbindung wies sie weit von sich. »Das wäre der Anfang von Schimpf und Schande!« rief sie aus. »Acht Wochen nach unserer Hochzeit gehe ich mit meinem Manne auf Reisen. Es wird uns nicht schwerfallen, den Leuten beizubringen, mein Kind sei zur richtigen Zeit geboren.«

Der Marquis nahm die feste Art seiner Tochter zuerst mit Zornesausbrüchen auf. Schließlich aber stimmte sie ihn nachdenklich. In einem weichen Augenblick sagte er zu ihr: »Hier ist eine Verschreibung auf jährlich zehntausend Franken Rente. Schicke sie deinem Julian! Er soll das Seine tun, damit ich sie nicht wieder in die Hand bekomme!«

Aus Gehorsam gegen Mathilde, deren herrischen Sinn er allzu gut kannte, hatte Julian den Distanzritt nach Villequier umsonst gemacht. Er entledigte sich daselbst seiner Geschäfte mit den Pächtern und ritt auf die Nachricht von der Schenkung des Marquis nach Paris zurück. Beim Pfarrer Pirard blieb er eine Nacht. Der war inzwischen Mathildens bester Verbündeter geworden. Als ihn der Marquis um seinen Rat fragte, legte er ihm ausführlich dar, daß jedweder andre Ausweg als die regelrechte Heirat vor Gott eine Sünde sei.

»Zum Glück«, fügte er hinzu, »stimmen hier Weltlichkeit und Religion überein. Bei dem heftigen Temperament des gnädigen Fräuleins könnte man nicht lange auf Wahrung des Geheimnisses rechnen, denn sie selber hält es nicht dafür. Wird der mutige Schritt nicht getan, so wird sich die Gesellschaft mit dieser seltsamen Mesalliance viel länger beschäftigen. Es ist das beste, alles mit einem Schlage bekanntzumachen, ohne jedwede Geheimniskrämerei.«

»Allerdings«, gab der Marquis nachdenklich zu. »Auf diese Weise wird es bereits nach drei Tagen für geschmacklos gelten, der Heirat noch Erwähnung zu tun. Gelegentlich irgendwelcher antijakobinischer Maßregel der Regierung wird die Sache unauffällig mit durchschlüpfen.«

Zwei oder drei Freunde des Marquis waren der nämlichen Meinung wie der Abbé Pirard. Man war allgemein der Ansicht, daß der entschiedene Charakter des Fräuleins von La Mole eine andre Lösung der Frage unmöglich mache. Trotz alledem fiel es dem Marquis unendlich schwer, sich an den Gedanken zu gewöhnen, seine Tochter auf die Krone einer Herzogin verzichten zu sehen.

Seine Erinnerung und seine Phantasie ließen ihn an allerhand ränkevolle und gewalttätige Auswege denken, wie sie noch in seiner Jugendzeit möglich waren. Sich dem Zwange zu fügen und die Gesetze zu respektieren, erschien ihm lächerlich, gleichsam gegen seinen Rang und seine Ehre. Die goldnen Zukunftsträume, die er seit zehn Jahren für seine Lieblingstochter geschmiedet hatte, mußte er jetzt teuer bezahlen.

»Wer hätte das erwartet!« sagte er sich. »Von einem so hochmütigen, so klugen und gescheiten jungen Mädchen, das stolzer ist als ich auf den Namen, den wir tragen! Von einem Mädchen, um dessen Hand sich die Edelsten des Landes bewerben! Man darf nicht mehr mit der Vernunft rechnen. Die moderne Zeit wirft alles durcheinander. Wir gehen der Anarchie entgegen.«